Navigationsaufgaben üben

Bereite hier die offiziellen Navigationsaufgaben vor. Du brauchst sie für die SBF-See-Prüfung: Karte lesen, Linien eintragen, Distanzen messen, rechnen und Ergebnisse prüfen müssen ohne Raten sitzen.

Kursnavigation

Was du für die Aufgaben brauchst

Die Navigationsaufgaben sind der praktische Teil deiner Kartenarbeit. Sie zeigen, ob du die einzelnen Navigationsthemen wirklich anwenden kannst: Positionen finden, Kurse und Peilungen eintragen, Distanzen messen, Zeiten berechnen und Karteneinträge lesen.
Arbeite in den Aufgaben direkt mit der Karte der jeweiligen Aufgabe. Auf dem Bildschirm vergleichst du später deine Notizen und die Lösung, aber die eigentliche Arbeit passiert wie in der Prüfung: mit Karte, Dreiecken, Zirkel und Bleistift.
  • Karte der Aufgabe öffnen oder herunterladen.
  • Kursdreieck bereitlegen.
  • Zweites Dreieck oder Lineal bereitlegen.
  • Zirkel bereitlegen.
  • Bleistift und Radiergummi bereitlegen.
  • Genug Platz für kurze Arbeitsnotizen lassen.
Prüfungsreif heißt
Du kannst eine Aufgabe ohne Blick in die Lösung beginnen, die relevanten Daten selbst herausziehen und dein Ergebnis mit Einheit und plausibler Richtung begründen.

Arbeitsweise in jeder Navigationsaufgabe

  1. Aufgabenstellung vollständig lesen. Nicht nach dem ersten Zahlenwert loszeichnen.
  2. Nur die Werte notieren, die du für den aktuellen Schritt brauchst: Objekt, Uhrzeit, Kurs, , Fahrt, Distanz, Missweisung oder Ablenkung.
  3. Kartenobjekt zuerst sicher finden. Bei Tonnen zählt der richtige Bezugspunkt am Symbol; bei Positionen liest du Breite und Länge sauber an den Skalen ab.
  4. Erst zeichnen, messen oder ablesen, dann rechnen. Kartenarbeit und Rechnung nicht vermischen.
  5. Zwischenergebnis direkt notieren: Kurs dreistellig, Distanz in sm, Zeit in Minuten oder Uhrzeit, Koordinate mit N/E.
  6. Lösung erst vergleichen, wenn du den Schritt selbst abgeschlossen hast. Vergleiche Methode und Ergebnis, nicht nur die Endzahl.
Rechnen ohne Taschenrechner
Wenn Zeit, Distanz und Geschwindigkeit gefragt sind, rechne häufig besser mit Minuten: Strecke pro Stunde auf Strecke pro Minute umlegen und dann auf die gesuchte Zeit oder Fahrt hochrechnen. Das ist in der Prüfung oft leichter als Dezimalstunden.

Worauf du besonders achten musst

  • Kurs und nicht verwechseln: rwK beschreibt eine , rwP eine Richtung zu oder von einem Objekt.
  • Bei Magnetkompasskursen Missweisung und Ablenkung nur einrechnen, wenn danach gefragt ist.
  • Distanzen mit dem Zirkel an der seitlichen Breitenskala messen, nicht frei schätzen.
  • Koordinaten vollständig notieren: Grad, Dezimalminute, N und E.
  • Bei Koppelorten prüfen, ob der Punkt wirklich auf der Kurslinie und in der richtigen Entfernung liegt.
  • Bei Schnittpunkten nur dann markieren, wenn der Schnittpunkt für die Aufgabe relevant ist.
Du bist für die Navigationsaufgaben gut vorbereitet, wenn du nicht nur die richtige Zahl erkennst, sondern erklären kannst, wie du dorthin gekommen bist. Genau diese Ruhe brauchst du in der Prüfung.

Navigationsaufgaben

15 Aufgaben

Diese Lektion enthält echte See-Navigationsaufgaben. Sie sind keine normalen Multiple-Choice-Quizze, sondern komplette Aufgaben mit mehreren Arbeitsschritten.